Swissloop

A new Journey in Transportation

Jahresbericht & Flyer 2019/2020

Jahresbericht 2019Flyer 2019

Fokusprojekt 2020

In den Fokusprojekten des Departements Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich wenden Bachelor-Studierende ihre theoretischen Kenntnisse in der Praxis an. In Teams entwickeln sie eine Idee und verwandeln sie innerhalb von neun Monaten in ein innovatives Produkt. Swissloop freut sich bekannt zu geben, dass wir als Fokusprojekt für 2020 zugelassen sind.

Finale 2019

Heute haben wir am Finale des Hyperloop Pod-Wettbewerbs 2019 teilgenommen. Unser Pod „Claude Nicollier“ erreichte in der SpaceX-Röhre eine Höchstgeschwindigkeit von 252 km/h und belegte den 2. Platz im Gesamtwettbewerb. Darüber hinaus erhielten wir von SpaceX einen Innovationspreis für unseren linearen Induktionsmotor und unseren Wechselrichter.

Was ist das Ziel von Swissloop?

Swissloop ist eine studentische Initiative mit dem Ziel, an der Erforschung und Weiterentwicklung der Hyperloop-Technologie und ihrer Anwendung in der Praxis mitzumachen. Um unseren Beitrag zur Gestaltung dieses neuen Verkehrsträgers zu leisten, entwickelt und baut unser Team betriebliche Prototypen von Transportkapseln – sogenannte „Pods“ -, mit denen wir beim internationalen Hyperloop Pod-Wettbewerb konkurrieren. Bei diesem Wettbewerb wollen wir nicht nur zur Weiterentwicklung dieser Technologie beitragen, sondern auch wertvolle praktische Erfahrungen in den technischen und betrieblichen Aspekten des Projekts sammeln. Darüber hinaus möchten wir dazu beitragen, die Öffentlichkeit für das Hyperloop-Konzept und seine Auswirkungen auf unseren Alltag sowie seine Auswirkungen auf die Zukunft der Verkehrs- und Mobilitätstechnologie zu sensibilisieren. Nicht zuletzt, treten wir wieder an dem aktuellen Hyperloop Pod-Wettbewerb an, wo es natürlich unser Ziel ist, den schnellsten Pod zu bauen, den wir können!

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Was ist der Hyperloop Pod Wettbewerb?

Der internationale Hyperloop Pod-Wettbewerb soll die technische Machbarkeit des Hyperloop-Konzepts demonstrieren, die Entwicklung funktionaler Prototypen beschleunigen und kreative Lösungen und technologische Innovationen fördern. Studententeams auf der ganzen Welt stehen vor der Herausforderung, eine funktionierende Transportkapsel – eine sogenannter «Pod» – zu entwerfen und zu bauen, die in einer Röhre, welche sich nahezu im Vakuum befindet, mit hoher Geschwindigkeit transportiert werden kann. Die Pods werden nur nach einem Kriterium beurteilt: Höchstgeschwindigkeit bei erfolgreicher Bremsung. Der erste Hyperloop Pod Design Wettbewerb wurde von Elon Musk im Jahr 2015 ausgeschrieben und fand im Januar 2017 statt. SpaceX hat eine 1 Meile lange Teststrecke im Sub-Maßstab gebaut, auf der die Pods in der Nähe ihres Hauptsitzes in Kalifornien für die Veranstaltung antreten können. Im August 2017, Juli 2018 und Juli 2019 folgten drei weitere Wettbewerbe. Die fünfte Ausgabe des Hyperloop Pod-Wettbewerbs findet im Sommer 2020 statt.

Was ist das Hyperloop-Konzept?

Das Konzept, durch Röhren zu fahren, in denen sich kaum Luft befindet, um den Luftwiderstand zu verringern und das Fahren mit hohen Geschwindigkeiten zu ermöglichen, gibt es bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert. Heute bezieht sich das Hyperloop-Konzept in der Regel auf ein bekanntes Whitepaper, das 2013 von Elon Musk in Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Team von Tesla und SpaceX veröffentlicht wurde. Die genannte Veröffentlichung schlägt vor, dass sich Transportbehälter unter Verwendung eines linearen Elektromotors allmählich beschleunigen und luftgelagert über ihrer Bahn durch sich nahezu im Vakuum befindlichen Rohre unter oder über dem Boden gleiten. Auf diese Weise sollten die Pods eine Geschwindigkeit von bis zu 1200 km/h erreichen und dabei energieeffizienter, leiser und autonomer als andere Transportmittel sein. Das Hyperloop-Konzept hat daher das Potenzial, die Langstreckenfahrt zu optimieren, indem die Effizienz moderner Eisenbahnsysteme mit der Geschwindigkeit der Luftfahrt kombiniert wird. Lesen Sie das Hyperloop Alpha White Paper, um mehr zu erfahren!

Lesen Sie das White Paper
 
 
 

Aufgrund des hohen Luftwiderstands sind die Züge meistens auf 350 km/h begrenzt, während man bei Flugzeugen eine Ewigkeit braucht, um an Bord zu gehen.

Heutzutage bedeutet Pendeln, früh aufzustehen, sich in volle Züge zu quetschen und Ewigkeiten zu brauchen, bis man ankommt.

In vielen Ländern wird das Verbrennen von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen immer noch für die Mobilität genutzt – wir sagen Stopp!

Durch das fahren mit dem Hyperloop-Pod mit bis zu 1.200 km/h schrumpft die Welt auf die Größe eines Stecknadelkopfs.

Das Pendeln, wie wir es kennen, wird sich für immer ändern. Sie können in Zürich leben und in Berlin arbeiten.

Mit dem Hyperloop können wir die Kraft der Sonne nutzen, um zu reisen ohne die Natur zu schädigen.